Pflaster/Terrassenfugen versiegeln - Galabau Martini

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Fugen versiegeln

Wer kennt es nicht…...
Da hat man seine Terrasse sowie Wegeflächen sauber gefegt und muss am nächsten Tag überall kleine Sandhaufen von Ameisen erblicken.
Nicht schön anzusehen.
Vor allem nicht gut für die Pflasterung.
Nach einiger Zeit kann eine Pflasterfläche dadurch instabil werden. Die Ameisen transportieren für ihr neues "Wohnheim" sowie deren Gänge den Sand an den Oberflächenbelag.

Pflastersteine sowie Terrassenplatten werden unterhüllt und die Fugen liegen frei.
Deren direkten Folgen sind Versackungen mit teuren Wiederherstellungskosten.

Genauso schlimm ist es mit den Wildkräutern. Sie erobern nicht nur die Vegetationsflächen.
Jede kleinste Fuge der Pflasterfläche wird genutzt und Wurzelraum unter den Belägen gibt es reichlich.
Hierbei wird die Belagsfläche durch Pflanzenwurzeln immer nachhaltiger geschädigt.

Das nachträgliche Entfernen per Hand ist ein fast unmögliches und ein mühsames Unterfangen.
Es verbleiben einfach zu viele Wurzeln unter den Belägen.
Eine Bekämpfung mit Spritzmittel ist hier zwar möglich, dennoch sind Verfärbungen an den Pflaster sowie Terrassenbelägen nicht auszuschließen. Wer ein Haustier als sein Eigen nennt, sollte von vornherein auf Chemie verzichten.

Versiegelung auf Epoxidharzbasis.



Die Fuge ist nach Fertigstellung sehr hart, aber noch wasserdurchlässig.
Hier haben Wildkräuter und Ameisen keine Chance mehr.
Hier wurde eine komplette neu angelegte Auffahrt sowie Terrasse versiegelt.



Eine nachträgliche Fugenversiegelung ist nicht neu.
Dennoch hat sich in den letzten zwei Jahren auf dem Markt einiges zu den verschiedenen Pflasterfugensystemen getan.
Wir bekommen als Endverbraucher zur gegenwärtigen Zeit sehr viele Produkte in den Fach-Baumärkten angeboten.
Waren eine Zeit lang Fugenmörtel auf Epoxidharzbasis dominierend, kommen immer mehr neue Produkte, wie zum Beispiel eine Fugenmasse auf Polymerbasis auf dem Markt hinzu.

Versiegelung auf Polymerbasis.
Kurz und bündig...
Leider ist die Fugenmasse auf Polymerbasis bei unseren ausgiebigen Testversuchen sang und klanglos durchgefallen.
Sämtliche Versprechen seitens Hersteller wurden nicht einmal im Ansatz eingehalten.

Im Prinzip können fast alle Fugen von Pflaster sowie Plattenflächen nachträglich versiegelt werden.
Doch ein paar Spielregel geben den Takt vor: Der Untergrund sollte nach Möglichkeit tragfähig und stabil sein.
Die Fugenmasse muss eine bestimmte Standhöhe in der Fuge aufweisen und es ist eine Mindestbreite der zu verschließenden Fuge von 3mm vorgeschrieben.

Alternativ zum normalen Sand bzw. Quarzsand können die Pflasterfugen mit einem feinen Basaltsplitt verfugt werden.

Großer Vorteil hierbei:

  • Produkt ist wasserdurchlässig.
  • Schnell sowie in kleineren Mengen verfügbar.
  • Unbegrenzt lagerfähig und frostresistent.
  • Die Pflastersteine verkeilen sich untereinander und geben dadurch der Pflasterfläche mehr Stabilität.
  • Die Pflasterfläche ist nach dem Verschlämmen im direkten Vergleich zum Verschlämmen mit Sand sauberer.
  • Das Fugenmaterial ist in den Fugen stabiler als herkömmlicher Sand und bietet Wildkräuter weniger Vegetationsmöglichkeiten.

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